„Nagelpflege für Dummies“

Es gibt ganz wunderbare Nagellack- und Nagelpflege-Blogs im weiten Web und unzählige Videos zu diesem Thema. Aber alles ist sehr aufwändig, sehr zeitraubend und meist nicht mit meinem Arbeitsalltag vereinbar. Oder mit meinen Ansprüchen. Ich möchte „normale“ gepflegte Nägel, die sauber sind, mit einer max. Länge von vielleicht 2-3 mm. Alles darüber stört mich beim Arbeiten – ob am Schreibtisch oder im Haushalt. Zwischendurch lackiere ich sie auch gerne mal, aber auch hier im normalen Farbspektrum – ohne künstliche Teile, Aufkleber oder andere Applikationen. Und so scheint es nicht nur mir zu gehen, denn die Damen @ishtar_, @excellensa und @inkanina kam auf Twitter mit der Frage nach „Nagelpflege für Dummies“ auf mich zu.

Aber bin ich die richtige für dieses Thema mit meiner einfachen Routine? Es geht besser, aufwändiger, professioneller. Wer hierzu mehr erfahren möchte, schaut z.B. in den Blogs Polish Chest, nailstories oder in solche Videos.

Wer die einfache Variante sucht, hier sind meine Tipps:

Nagelpflege

  • Im Schrank steht bei mir Nagellackentferner, im Moment von ASTOR. Er ist (die ewige Streitfrage) acetonhaltig. Da ich mir nicht dauernd die Fingernägel lackiere und eben auch ablackiere, empfinde ich ihn nicht austrocknend. Nach dem Ablackieren mit Wattepads wasche ich mir die Hände sehr gründlich mit einer neutralen Seife und creme sie ein mit der konzentrierten Handcreme von NEUTROGENA. Und ich gebe den Nägeln etwas Zeit, sich zu erholen.
  • Meine Nägel „zwicke“ ich seit gut drei Jahren mit einem ZWILLING Nagelknipser. Es heißt ja immer, man MUSS die Nägel feilen. Ich komme damit nicht klar, ich kam damit nie klar – vielleicht bin ich dazu auch zu ungeduldig. Deshalb schnitt ich sie, mit kurzen Feilepisoden. Jetzt zwicke ich nur noch und bin sehr glücklich damit. Meine Nägel sind nicht besonders brüchig, nur in der Zeit Januar und Februar bei trockener (Heizungs–)Luft reißen sie manchmal ein. Deshalb trage ich sie in dieser Zeit sehr kurz und gebe oft nur einen Unterlack auf den Nagel. Ich bilde mir ein, das stabilisiert etwas.
  • Und sollte doch mal Erde, Schmutz unter den Nägeln sein, benutze ich den „Auskratzer“.
  • Das nächste Thema, bei dem sich die Geister scheiden – Nagelhaut. Für mich gehört Nagelhaut zum Nagel und sie schützt den Nagel im Nagelbett. Ich entferne sie nicht und habe das auch nie getan. Wer aber doch etwas dagegen tun will, sollte sie nicht schneiden oder mit harten Werkzeugen ran gehen, sondern z. B. SALLY HANSEN Nagelhaut Entferner verwenden und mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben.
  • Nun zum Lackieren: Wie schon erwähnt, benutze ich den Unterlack oft als neutralen Einzellack. Ich nehme seit Jahren Base Protectrice von CHANEL und bin sehr zufrieden damit. Ich trage ihn einmal auf. Vom Farblack, der ggf. danach folgt, gibt’s dann zwei Schichten.
  • Beim (schnell-trocknenden) Überlack bin ich im Moment noch am Testen, dazu schreibe ich einen Nachtrag, wenn ich mein Produkt gefunden habe.

Das war’s – mehr mache ich nicht mit meinen Nägeln. Und Ihr, was macht Ihr? Geht Ihr regelmäßig ins Nagelstudio? Habt Ihr Tipps für das einfache Pflegen von Nägeln zuhause?

 

9 Thoughts on “„Nagelpflege für Dummies“

  1. Conny on 22. Januar 2014 at 9:45 said:

    Du sprichst mir aus der Seele. Bei mir muss das mit den Nägeln auch fix gehen. In meinem Schränkchen finden sich dank Anna zahlreiche Spinnereien – schnell trocknende Lacke in überaus günstigen Preislagen. Damit habe ich im letzten Sommer nur gute Erfahrungen gemacht. Aber eigentlich ist mir auch die Lackiererei schon zu viel Gedönse- zumal man das ja auch wieder runter muss. Zudem lacke ich fast ausschließlichim Sommer, mir passen keine hellen Farben und mit dunklen Tönen sehe ich im Winter aus als wäre ich krank.

    Ich verwende Sandfeilen, das geht total fix. Behandlungen mit Metall werden mit üblen Racheattacken in Folge von monatelanger Brüchigkeit bestraft. Zum Entfernen des Lacks verwende ich Pads aus dem Drogeriemarkt. Ohne Aceton. Sollten die Nägel doch mal zu Brüchigkeit neigen, verwende ich Unterlacke oder Klarlacke mit ganz leichtem Rose-Stich, ich finde man sieht damit etwas frischer aus. Da ich beim Lacken gerne zittrig werde, habe ich mir aus dem Drogeriemarkt diese Repair-Stifte gekauft.

    Eine Tube Handcreme findet sich im Schreibtisch, im Bad, in der Küche – eine kleine auch in der Handtasche. Vielleicht bin ich süchtig? Habe seit geraumer Zeit die Florena mit Bio-Olivenöl und bin damit sehr zufrieden.

    Meine Nagelhaut darf bleiben. Ich weiß bis heute nicht warum die weg soll.

    • Nathalie on 22. Januar 2014 at 19:58 said:

      Liebe Conny, danke für Deinen ausführlichen Bericht.
      Bist Du mit den Repair-Stiften zufrieden? Verschmiert das nicht und macht die Sache (für Zittrige wie mich) nicht noch schlimmer?
      LG Nathalie

  2. Vielen Dank. Wenn ich darüber nachdenke, ist Problem meiner etwas unansehnlichen Hände wohl auch das „Zupeln“ an der Haut um die Nägel. Sollte ich mal einstellen, und dann Deine Tipps erproben. Klingen sehr alltagstauglich.

    • Nathalie on 22. Januar 2014 at 22:10 said:

      Gegen das Zupeln kann ich nichts tun. Einer Freundin hat es geholfen, die Haut um die Nägel dauernd einzucremen – wirklich mehrmals täglich. Vielleicht ist das eine Idee?
      (Da Du in Deinem Beruf keine „Fettfinger“ brauchen kannst, vielleicht hilft es Dir, die o.g. Neutrogena Creme auszuprobieren – fettet fast gar nicht.)
      LG Nathalie

  3. Hallo Nathalie,
    mir geht es so ähnlich wie dir, es muss flott gehen! Momentan fehlt mir einfach die Zeit aber auch die Geduld zum Nägellackieren… Ich mache zwar regelmäßig meine Maniküre und dann einfach einen Klarlack drauf, das reicht und den sieht man auch nicht sofort wenn er absplittert! Früher habe ich mir Acrylnägel machen lassen, alle zwei bis drei Wochen war ich im Nagelstudio, auf die Dauer wurde das aber ziemlich teuer, da meine Nägel sehr schnell wachsen…
    Liebe Grüße
    Anne

    • Nathalie on 24. Januar 2014 at 10:19 said:

      Hallo Anne,
      Acrylnägel hatte ich nie, da kann ich tatsächlich nicht mitreden. Aber die Geduld, Zeit und das Geld für das Nagelstudio alle zwei bis drei Wochen? Nein, die hätte ich tatsächlich ach nicht.
      Liebe Grüße und schönes Wochenende
      Nathalie

  4. Conny on 23. Januar 2014 at 11:57 said:

    Ich hab mit den Stiften kein Problem, geht super. Allerdings, seit ich sie hab, zittere ich nicht mehr so sehr 😉 Manko ist dass sie die Farbe aufnehmen und sich deren Spitze verfärbt. Sie entfernen dann zwar immer noch, aber man muss sich überwinden sie anzuwenden. Da der Preis jedoch wirklich niedrig ist und stets Ersatzspitzen dabei sind, kann ich damit gut leben.

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