(Modische) Twitterlieblinge – Das Finale des 61. ESC

Seit vielen Jahren, wahrscheinlich genauso lange wie ich auf Twitter bin, steht der Eurovision Song Contest, kurz ESC, oder wie wir Älteren sagen, der Grand Prix d’Eurovision de la Chanson, als fester Termin im Kalender. So viel Spaß macht das gemeinsame Schauen, Lästern, Leiden. Seit drei, vier Jahren gehören auch die beiden Halbfinales zum festen Bestandteil.

Und so hieß es auch am Samstag #esc schauen mit Notebook auf dem Schoß, Chips, Salzstängele und Cocktail auf dem Tisch. Euch möchte ich an meiner Timeline teilhaben lassen. (Wie schon 2015)

Ukraine hat gewonnen, das wißt er ja inzwischen. Aber eigentlich hätte man sich die Abstimmung sparen können, wir hätten alle den Pausenfüller der schwedischen Moderatoren zum Siegertitel gewählt. Die beiden beschrieben, sangen und tanzen, wie man einen Grand Prix Sieger „mixt“. Genial – und ich habe einen Ohrwurm: „Love, Love, Peace, Peace

Aber jetzt die (modischen) Twitterlieblinge des 61. ESC:

1. Belgien – Laura Tesoro „What’s The Pressure

Mit dem belgischen Lied fremdelte ich im 2. Halbfinale etwas – im Finale wippte ich schon sehr vergnüglich mit. (Und der Mann gab am Ende seine Stimme dafür ab.)

2. Tschechien – Gabriela Gunčíková „I Stand

Das einzige wirklich herausragende Kleid der Show.

Dieses Kleid war ganz und gar nicht trutschig!

3. Niederlande – Douwe Bob „Slow Down

Ich mochte den Niederländer mit seinem leicht Country-angehauchten Lied, sein Tattoo, das oben aus dem Hemd blitzelte eher nicht.

4. Aserbaidschan – Samra „Miracle

Das Lied eher nervig und austauschbar – die Sängerin in einem Overall mit güldenen Pailletten.

5. Ungarn – Freddie „Pioneer

Die Damen waren sich bzgl. des ungarischen Sängers einig:

Das Lied war auch nicht schlecht – er konnte singen. Und das heißt schon was.

6. Italien – Francesca Michielin „No Degree Of Separation

Ach, Italien hat mich ja immer, vor allem wenn die Sängerinnen auch noch italienisch singen. (Gebe aber zu, das Lied war ein bißchen langweilig, und die Plastikbühnendeko seltsam.)

7. Israel – Hovi Star „Made Of Stars

Der Israelische Sänger konnte singen, sehr 80er, sehr Spandau Ballett, wie @inkanina und ich feststellen. Die Haarfrisur hatte sich drei Flaschen Taft verschluckt.

8. Bulgarien – Poli Genova „If Love was a Crime

Die Sängerin in einem Outfit aus schwarzem Irgendwas und reflektierenden weißen Irgendwasanderem. Und das Lied eher Dorfdiscomucke. Auch die Herren meiner Timeline haben eine klare Meinung:

Sie landete in der Endwertung überraschend weit vorne.

9. Schweden – Frans „If I were sorry

Ein Bübchen, das nicht so richtig singt, aber die Damen der Timeline im Griff hat:

Zu jung, zu kleine Äuglein, zu wenig Gesang.

10. Deutschland – Jamie-Lee „Ghost

11. Frankreich – Amir „J’ai Cherché

Ein schnuckeliger Franzose mit einem belanglosen Lied. Es gab überraschend viele Schnuckel dieses Jahr.

12. Polen – Michał Szpak „Color Of Your Life

Das war schon im Halbfinale sooo schlimm – Toilettenpause:

13. Australien – Dami Im „Sound Of Silence

Und auch sonst alles richtig gemacht, tolles Lied, interessante Stimme. Aber wie kam sie von dem Würfel runter?

14. Zypern – Minus One „Alter Ego

Männern, deren Stimme nicht zum Lied paßt – sonst hätte es was werden können.

15. Serbien – Sanja Vučić ZAA „Goodbye

Fand ich schon im Halbfinale gut. Tolle Stimme, interessanter Song. Gewöhnungsbedürftiges Outfit.

16. Litauen – Donny Montell „I’ve Been Waiting For This Night

Ganz schlimm – schon im Halbfinale. Nur Alkohol schien eine Lösung zu sein.

17.  Kroatien – Nina Kraljić „Lighthouse

Hier beschäftigte uns vor allem das Kleid und die Krone-Schmalz-Gedächtnisfrisur:

18. Russland – Sergey Lazarev „You Are The Only One

19. Spanien – Barei „Say Yay!

Die Spanierin brachte Schwung in die Halle und mich wieder zum Wippen.

20. Lettland – Justs „Heartbeat

Nicht hinschauen:

21. Ukraine – Jamala „1944

Ich mochte es schon im Halbfinale und gab im Finale meine Stimme dafür ab.

22. Malta – Ira Losco „Walk On Water

So kann man es auch ausdrücken:

23. Georgien – Nika Kocharov und Young Georgian Lolitaz „Midnight Gold

IndiePop – gut zu hören:

24. Österreich – ZOË „Loin d’Ici

Zu süß, zu apricot-farben, zu niedlich, zu französisch – nee, nee, nee:

25. England – Joe and Jake „You’re Not Alone

Schlimm, ganz schlimm und langweilig:

26. Armenien – Iveta Mukuchyan „LoveWave

Und dann war’s auch vorbei und wir schwelgten in Erinnerungen – Malta 2013Österreich 2014Niederlande 2014 u.v.m.

Liebe Timeline, Ihr wart wie immer großartig, und es war ein Spaß, mit Euch den ESC 2016 mit Euch zu schauen. Notiert Euch schon mal im Kalender die Termine für 2017:

16. Mai 2017 – 1. Halbfinale
18. Mai 2017 – 2. Halbfinale
20. Mai 2017 – FINALE

2 Thoughts on “(Modische) Twitterlieblinge – Das Finale des 61. ESC

  1. Hach, vielen Dank für diese Sammlung, meine Liebe! So ein schöner Abend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Post Navigation

Meine Pins

  • paul green Hightop-Sneaker

  • UGG Fell-Boots NAVEAH

  • AGL ATTILIO GIUSTI LEOMBRUNI Plateau-Stiefeletten

  • Follow Me on Pinterest