Chelsea Boots oder einfach praktische Stiefeletten

Meine ersten Chelsea Boots habe ich in Saint Malo in Frankreich gekauft. Bei einer Geschäftsauflösung ergatterte ich durch Zufall ein Paar von Tod’s zu einem Spottpreis. Schwarz und in Lackleder waren sie der Beginn einer großen Liebe. Das ist über 10 Jahre her.

Seitdem geht es für mich nicht mehr ohne, ohne diese robusten Stiefeletten für den Winter und zu Hosen. Sie passen zu Hosenanzügen und zu Jeans, und wenn das Wetter nicht mitspielt, auch mal zu schmalen, längeren Röcken. Selbst bei Schneematsch kann man damit jeden beruflichen Termin absolvieren und dorthin auch mal durch einige Zentimeter Schnee stapfen.

Diese Schuhe gibt es seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, als sie J. S. Hall erfand. Er war Schuhmacher von Queen Victoria, die die Schuhe der Legende nach auch gerne trug. Berühmt wurden die Chelsea Boots als „Beatle Boots“ – die Beatles trugen eine sehr spitze Variante mit höherem Absatz.

Ich habe ja nicht gerade graziele Knöchel und zudem einen hohen Rist – und trotzdem habe ich bei diesen Stiefeletten nie ein Problem. Momentan besitze ich ein braunes und ein schwarzes Paar von Pollini. Aber entweder dieses oder nächstes Jahr werde ich wohl das braune Paar ersetzen müssen.

Chelsea Boots

Solltet Ihr auch auf der Suche sein, hier ein paar Alternativen:

  • BOSS – Boothie „Selma“ in Schwarz und Dunkelgrau im Online-Shop von BOSS für 299 Euro erhältlich (Größe 36 – 42).
  • UNÜTZER bietet die klassische Variante in schwarzem, braunen oder dunkelgrünen Lackleder an, erhältlich bei Unger für 429 Euro in den Größen 35 – 42. Außerdem ist eine „wildere“ Variante mit gestepptem Schaft in schwarzem Glattleder erhältlich für 599 Euro.
  • Die klassischen Boots von TOD’S gibt es dieses Jahr in schwarzem Wildleder, in braunem Wilder und in Schwarz-Lack, für 395 Euro in den Größen 35 bis 40,5.
  • Der BLUNDSTONE Style 500 ist die robuste und wasserdichte, australische Version des Chelsea-Boot – in Deutschland erhältlich in den Farben Hell- und Dunkelbraun sowie Schwarz für 135 Euro in den Größen 37 – 47.
  • Der Reißverschluß hinten gibt den Boots PENTHEA von BOSS ORANGE eine besondere Note. Erhältlich zum Online bei Breuninger für 199,95 Euro in den Farben Schwarz und Petrol.
  • Die Chelsea-Boots vom Luxuslabel BURBERRY sind mit Metall-Nieten verziert. Das muß man mögen. 🙂 Aber ein Hingucker sind sie allemal. In den Größen 36 bis 41 für 750 Euro bei Breuninger.
  • Auch SALVATORE FERRAGAMO hat einen Bootie im Programm in den Größen 36 – 40 für 525 Euro, hier würde ich aber sofort nach dem Kauf eine Gummisohle aufziehen lassen. Für deutsches Herbst- und Winterwetter ist die Ledersohle nicht geeignet.
  • Wer in Amerika bestellen kann und möchte – für US$189 gibts bei TALBOTS diese Taylor Ankle Boots.
  • Ob ich jetzt die Chelsea-Boots von ALEXANDER WANG mit dem wie bei einem fällenden Baustamm ausgesägten Keil haben muß? Es gibt sie auf jeden Fall in den Größen 35 bis 41 in Schwarz für 660 Euro.
  • Bei Proidee findet sich ein Chelsea-Boot von FRATELLI BORGIOLI mit Lyra-Muster in Braun und schwarz (Größe 36 – 42) für 329 Euro.

(Alle Photos aus den Online-Shops der betreffenden Produkte.)

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