Category Archives: Roter Teppich

(Modische) Twitterlieblinge – Das Finale des 61. ESC

Seit vielen Jahren, wahrscheinlich genauso lange wie ich auf Twitter bin, steht der Eurovision Song Contest, kurz ESC, oder wie wir Älteren sagen, der Grand Prix d’Eurovision de la Chanson, als fester Termin im Kalender. So viel Spaß macht das gemeinsame Schauen, Lästern, Leiden. Seit drei, vier Jahren gehören auch die beiden Halbfinales zum festen Bestandteil.

Und so hieß es auch am Samstag #esc schauen mit Notebook auf dem Schoß, Chips, Salzstängele und Cocktail auf dem Tisch. Euch möchte ich an meiner Timeline teilhaben lassen. (Wie schon 2015)

Ukraine hat gewonnen, das wißt er ja inzwischen. Aber eigentlich hätte man sich die Abstimmung sparen können, wir hätten alle den Pausenfüller der schwedischen Moderatoren zum Siegertitel gewählt. Die beiden beschrieben, sangen und tanzen, wie man einen Grand Prix Sieger „mixt“. Genial – und ich habe einen Ohrwurm: „Love, Love, Peace, Peace

Aber jetzt die (modischen) Twitterlieblinge des 61. ESC:

1. Belgien – Laura Tesoro „What’s The Pressure

Mit dem belgischen Lied fremdelte ich im 2. Halbfinale etwas – im Finale wippte ich schon sehr vergnüglich mit. (Und der Mann gab am Ende seine Stimme dafür ab.)

2. Tschechien – Gabriela Gunčíková „I Stand

Das einzige wirklich herausragende Kleid der Show.

Dieses Kleid war ganz und gar nicht trutschig!

3. Niederlande – Douwe Bob „Slow Down

Ich mochte den Niederländer mit seinem leicht Country-angehauchten Lied, sein Tattoo, das oben aus dem Hemd blitzelte eher nicht.

4. Aserbaidschan – Samra „Miracle

Das Lied eher nervig und austauschbar – die Sängerin in einem Overall mit güldenen Pailletten.

5. Ungarn – Freddie „Pioneer

Die Damen waren sich bzgl. des ungarischen Sängers einig:

Das Lied war auch nicht schlecht – er konnte singen. Und das heißt schon was.

6. Italien – Francesca Michielin „No Degree Of Separation

Ach, Italien hat mich ja immer, vor allem wenn die Sängerinnen auch noch italienisch singen. (Gebe aber zu, das Lied war ein bißchen langweilig, und die Plastikbühnendeko seltsam.)

7. Israel – Hovi Star „Made Of Stars

Der Israelische Sänger konnte singen, sehr 80er, sehr Spandau Ballett, wie @inkanina und ich feststellen. Die Haarfrisur hatte sich drei Flaschen Taft verschluckt.

8. Bulgarien – Poli Genova „If Love was a Crime

Die Sängerin in einem Outfit aus schwarzem Irgendwas und reflektierenden weißen Irgendwasanderem. Und das Lied eher Dorfdiscomucke. Auch die Herren meiner Timeline haben eine klare Meinung:

Sie landete in der Endwertung überraschend weit vorne.

9. Schweden – Frans „If I were sorry

Ein Bübchen, das nicht so richtig singt, aber die Damen der Timeline im Griff hat:

Zu jung, zu kleine Äuglein, zu wenig Gesang.

10. Deutschland – Jamie-Lee „Ghost

11. Frankreich – Amir „J’ai Cherché

Ein schnuckeliger Franzose mit einem belanglosen Lied. Es gab überraschend viele Schnuckel dieses Jahr.

12. Polen – Michał Szpak „Color Of Your Life

Das war schon im Halbfinale sooo schlimm – Toilettenpause:

13. Australien – Dami Im „Sound Of Silence

Und auch sonst alles richtig gemacht, tolles Lied, interessante Stimme. Aber wie kam sie von dem Würfel runter?

14. Zypern – Minus One „Alter Ego

Männern, deren Stimme nicht zum Lied paßt – sonst hätte es was werden können.

15. Serbien – Sanja Vučić ZAA „Goodbye

Fand ich schon im Halbfinale gut. Tolle Stimme, interessanter Song. Gewöhnungsbedürftiges Outfit.

16. Litauen – Donny Montell „I’ve Been Waiting For This Night

Ganz schlimm – schon im Halbfinale. Nur Alkohol schien eine Lösung zu sein.

17.  Kroatien – Nina Kraljić „Lighthouse

Hier beschäftigte uns vor allem das Kleid und die Krone-Schmalz-Gedächtnisfrisur:

18. Russland – Sergey Lazarev „You Are The Only One

19. Spanien – Barei „Say Yay!

Die Spanierin brachte Schwung in die Halle und mich wieder zum Wippen.

20. Lettland – Justs „Heartbeat

Nicht hinschauen:

21. Ukraine – Jamala „1944

Ich mochte es schon im Halbfinale und gab im Finale meine Stimme dafür ab.

22. Malta – Ira Losco „Walk On Water

So kann man es auch ausdrücken:

23. Georgien – Nika Kocharov und Young Georgian Lolitaz „Midnight Gold

IndiePop – gut zu hören:

24. Österreich – ZOË „Loin d’Ici

Zu süß, zu apricot-farben, zu niedlich, zu französisch – nee, nee, nee:

25. England – Joe and Jake „You’re Not Alone

Schlimm, ganz schlimm und langweilig:

26. Armenien – Iveta Mukuchyan „LoveWave

Und dann war’s auch vorbei und wir schwelgten in Erinnerungen – Malta 2013Österreich 2014Niederlande 2014 u.v.m.

Liebe Timeline, Ihr wart wie immer großartig, und es war ein Spaß, mit Euch den ESC 2016 mit Euch zu schauen. Notiert Euch schon mal im Kalender die Termine für 2017:

16. Mai 2017 – 1. Halbfinale
18. Mai 2017 – 2. Halbfinale
20. Mai 2017 – FINALE

Die Roben bei der Golden Globes Verleihung

Die Zeitung „Die Welt“ hatte ich jetzt eigentlich nicht auf meinem Mode-Lektüre-Radar – aber mit ihrem Artikel über die Roben bei der Golden Globes Verleihung letzte Nacht treffen sie genau meine Meinung. Deswegen verweise ich Euch gerne darauf.

Eine gute Bilderstrecke gibt es bei Spiegel Online. Und wer einmal Lady Gaga in normaler, eleganter Abendrobe sehen möchte, hier ist sie in einem tollen Kleid.

(Modische) Twitterlieblinge – Das Finale des 60. ESC

Meine Modetimeline und alle Modeblogs und Zeitschriften, die ich online lese, ignorieren den #ESC, den Eurovision Song Contest oder wie wir Älteren noch sagen, den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson. Aber was hatten wir in den letzten Jahren über Twitter Spaß – beim Lästern und Hören, beim Bejubeln und Bejammern. Wie schon beim ersten und zweiten Halbfinale gibt es hier eine (zugegeben etwas längere) Zusammenfassung anhand ausgewählter Tweets meiner Timeline.
(Und wenn es nicht Euer Ding ist – heute abend gibt es das normale, sonntägliche Angebotspicking.)

Bevor es mit der richtigen Show losging, wurde schon mal über die deutsche Pre-Show gelästert:

Das richtige Niveau war also schon erreicht, als der #ESC losging. Wobei ich die Frisur von Frau Schöneberger noch schlimmer als ihr Kleid fand.

Aber dann startete die Show … und man muß den Österreichern ohne Einschränkung attestieren:

Die Musik, die Verbindung zwischen Klassik und Moderne (ein Drahtseilakt, der oft mißlingt), der „Einzug der Nationen“ und dazu Conchita war toll.
Nur die Outfits der Moderatorinnen ließen wieder zu wünschen übrig:

Aber dann los mit der Show:

1. Slowenien – Maraaya „Here for you“

Der Song mit der Dame und den Kopfhörern sowie der Luftgeigerin. Ließ schon im Halbfinale viele Fragezeichen zurück.

Aber Helmi brachte schließlich die Lösung für die Kopfhörerfrage:

2. Frankreich – Lisa Angell „N’oubliez pas“

Lisa konnte singen. Tolle Stimme, schönes Lied, aber „zu sehr Chanson“. Über das neutrale schwarze Kleid gab es nichts zu sagen.

3. Israel – Nadav Guedj „Golden Boy“

Meine Schuhschnuckis aus dem Halbfinale, die mir auch im Finale einen Anruf wert waren. Laut Timeline sind die goldenen Schuhe von Adidas. (Nicht daß mir die Schuhe gefallen würden.)

4. Estland – Elina Born & Stig Rästa „Goodbye To Yesterday“

Er konnte schon im Halbfinale nicht singen – setzte sich im Finale weiter fort.

5. Großbritannien (UK) – Electro Velvet „Still In Love With You“

Die Timeline war völlig zerrissen. Ich fand den Song nervig, aber der Fuß wippte mit.

6. Armenien – Genealogy „Face The Shadow“

7. Litauen – Monika Linkytė & Vaidas Baumila „This Time“

Zur Musik fiel uns wenig ein. Das Lied: Belanglos.

8. Serbien – Bojana Stamenov „Beauty Never Lies“

Die serbische Dame rockte, vor allem im zweiten Teil. Aber im Halbfinale riß mich das Lied mehr mit.

Haare und Haarschmuck waren ein größeres Thema als das Lied an sich:

10. Schweden – Måns Zelmerlöw „Heroes“

Nachdem der Schwede doch ganz angenehm anzuschauen war …

… waren wir beim Gesang doch zwiegespalten:

11. Zypern – John Karayiannis „One Thing I Should Have Done“

Der Song war schmissig, der Typ ein Strahlemann. Ich mag meine Timeline für die nächsten zwei Tweets:

Mein zweiter Liebling nach Israel – der junge Mann aus Belgien.

Österreich spaltete. Eingängig aber nicht überzeugend.

16. Montenegro – Knez „Adio“

Trotz Gefidel und Gejammer – gefiel.

17. Deutschland – Ann Sophie „Black Smoke“

18. Polen – Monika Kuszyńska „In The Name Of Love“

Langweilig wie im Halbfinale.

Schlimmer Song, schlimmes Kleid – nur die Frage, ob das ein echtes Tattoo auf der Brust war, konnte nicht geklärt werden.

20. Rumänien – Voltaj „De la capăt“

21. Spanien – Edurne „Amanecer“

Das einzige Trickkleid in diesem Jahr – waren es nicht fast zehn letztes Jahr? (Sonst ein enervierender Song.)

22. Ungarn – Boggie „Wars for nothing“

Auch  wieder nichtssagend. Nur das Dekolleté beschäftigte uns wieder.

23. Georgien – Nina Sublatti „Warrior“

Ein sehr schwarzer Auftritt.

24. Aserbaidaschan – Elnur Hüseynov „Hour Of The Wolf“

Vom Song bekamen wir nicht viel mit – die Tänzer um den Sänger lenkten zu sehr ab.

25. Russland – Polina Gagarina „A Million Voices“

Meine Timeline (und auch ich) konnte nicht viel mit diesem Lied anfangen.

26. Albanien – Elhaida Dani „I’m Alive“

Gesang und Frisur schief:

Drei Italiener, die Italienisch singen und dann noch über Amore – da schmilzt die Timeline:

(Auch ich hatte eine rote Brille in den 80ern.)

Und „schon“ waren die Darbietungen rum. Und es war Zeit für Zusammenfassungen:

Und wie immer:

Liebe Timeline, Ihr wart wie immer großartig, und es war ein Spaß, mit Euch den ESC 2015 mit Euch zu schauen. Notiert Euch schon mal im Kalender die Termine für 2016:

10. Mai 2016 – 1. Halbfinale
12. Mai 2016 – 2. Halbfinale
14. Mai 2016 – FINALE

P.S.: Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest 2015 vor Russland und Italien.

Red Carpet oder die Twitterlieblinge beim 2. Halbfinale beim ESC

Zweite Runde der Halbfinales beim 60. Eurovision Song Contest in Wien. Wie schon beim ersten Halbfinale – hier die Twitter-Kommentare meiner Timeline zu Songs, Sängern und vor allem Kleidern:

Gleich am Anfang begeisterte uns wieder Conchita – dieses Mal in einem schwarzen Hosenanzug:

Die Moderatorinnen waren etwas besser gekleidet (viel schlechter als beim ersten Halbfinale ging es auch nicht) – umgehauen hat es mich aber auch dieses Mal nicht. Vielleicht klappt es zum Finale am Samstag? Dort haben sie dann zwei Chancen, weil sie sich einmal umziehen werden.

Jetzt aber los mit den Liedern und Interpreten

1. Litauen – Monika Linkytė & Vaidas Baumila „This Time“

Das Lied war nett, das Kleid mal was anderes und schwungvoll wie die Musik. Aber richtig umgehauen hat es auch nicht. Nur der Kuss der Protagonisten mitten im Lied riss es etwas raus.

2. Irland – Molly Sterling „Playing With Numbers“

Irland fand ich langweilig, alles. Fad.

3. San Marino – Michele Perniola & Anita Simoncini „Chain Of Lights“

Das Lied von Ralph Siegel, er gibt wohl nie auf. Schlimm, ganz schlimm. Wir haben nicht mal über das Outfit gesprochen, da wir die Ohren zuhalten mussten.

4. Montenegro – Knez „Adio“

Normalweise habe ich es nicht mit diesen balkanischen Geigengesängen, aber Knez und seine Band mit dem Lied Adio fand ich gut. Hatte was.

5. Malta – Amber „Warrior“

„Drama in schwarzer Spitze“ kommentiert Peter Urban … und auch Isabella:

6. Norwegen – Mørland & Debrah Scarlett „A Monster Like Me“

Die Timeline schwankte zwischen dem scheinbar schnuckeligen Norweger (konnte ich nicht nachvollziehen) und den tollen Haaren der Norwegerin. Mich beschäftigte das furchtbare, asymmetrische T-Shirt unter dem Sakko und das Neopren-Kleid der Sängerin. Alles nicht meins.

7. Portugal – Leonor Andrade „Há um mar que nos separa“

Fad und falsch in schwarzen Gewändern – Portugal.

8. Tschechische Republik – Marta Jandová & Václav Noid Bárta „Hope Never Dies“

Und schon wieder ein Schnuckel in den Augen meiner Timeline. Aber leider konnte mir niemand erklären, warum die Sängerin mitten im Lied die Schuhe auszog und weit wegwarf.

9. Israel – Nadav Guedj „Golden Boy“

Meine Schuhschnuckis! Und ich fand auch das Lied toll und schwungvoll mit leicht türkischem Einschlag in meinen Augen. Für sie habe ich einen Anruf ausgegeben.

Und Isabella, ich werde mich bemühen, daß für Dichü rauszubekommen.

10. Lettland – Aminata Savadogo „Love Injected“

Ich fands schlimm. Vor allem Männer fanden sie toll. Nicht geklärt ist die Frage, ob sie ein großes Tatoo auf der Brust hat oder das eine Art Stoff war.

11. Aserbaidschan – Elnur Hüseynov „Hour Of The Wolf“

12. Island – María Ólafsdóttir „Unbroken“

Furchtbar wiederholend und langweilig – Kleid, Frisur, Performance und Lied passen nicht zusammen.

13. Schweden – Måns Zelmerlöw „Heroes“

Ein wirklicher Schnucki mit einem eingängigen Lied – für mich gleich auf mit den Schuhschnuckis aus Israel.

14. Schweiz – Mélanie René „Time To Shine“

Lothar Matthäus findet hier wohl seine nächste Ehefrau. Ich finde nichts.

15. Zypern – Giannis Karagiannis „One Thing I Should Have Done“

Und noch ein Schnucki für meine Timeline, mit nerdiger Brille, mütterliche/väterliche Gefühle prägten die Diskussion.

16. Slowenien – Maraaya „Here For You“

Isabella drückte es genau richtig aus – Fragezeichen über Fragezeichen zu Auftritt, Outfit und Lied.

17. Polen – Monika Kuszyńska „In The Name Of Love“

Polen war langweilig und die Stimme wenig kräftig.

Wir hatten auf jeden Fall alle viel Spaß – am Fernseher und Rechner, aber auch ganz ohne den #esc live:

Dann bis Samstag um 21 Uhr! Ich freu mich.

Red Carpet oder die Kleider beim 1. Halbfinale des ESC

Den ESC (Eurovision Song Contest) und vor allem die Halbfinale schaue ich erst, seit ich twittere. Früher hat mich das gelangweilt – jetzt sitze ich mit dem iPad auf dem Schoß gespannt für dem Fernseher und lästere mit einer kleinen Fangemeinde auf Twitter vor mich hin. Über Songs, Auftritt, aber natürlich auch über die Kleidung der Sängerinnen und Sänger. Viele der Mitschauer haben einen geschützten Account (wie ich auch), so dass ich Euch nicht alle Tweets zum besten geben kann. Aber eine kleine Übersicht ergibt sich doch.

Los ging es mit den drei Moderatorinnen der Livesendung – für mich passten die Outfits nicht zusammen. Wenn man sich die Studiobilder ansieht, haben sie alle eine grüne Komponente. Bei mir am Fernseher kam das nicht rüber. Das schmal geschnittene, kurze Bustier-Seidenkleid aus mintfarbenem Seidenduchesse von Alice Tumbler wirkte am Schirm weiß. Insgesamt ein Ensemble, das eher für einen Showtanz geeignet wäre. Mirjam Weichselbrauns Smoking sah nicht so aus als wäre er maßgeschneidert und wirkte auch ein wenig fehl am Platz. Und schließlich Arabella Kiesbauer in einer großen Abendrobe aus acht Meter Crèpe Satin. Drei Outfits, die nicht zusammenpaßten und kein Konzept erkennen ließen.

Allein Conchita überzeugte in ihrem weißen Abendkleid und später in ihrem dunkelblauen, eleganten Hosenensemble.

Aber jetzt zu den Halbfinalisten – die Videos der Beiträge habe ich Euch verlinkt:

1. Moldau – Eduard Romanýuta: ‚I Want Your Love‘

Bei diesem Titel und einer Village People Mischung waren wir uns einig:

2. Armenien – Genealogy: ‚ Don’t Deny‘

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

3. Belgien – Loïc Nottet: ‚Rythm Inside‘

Der Bubi und seine Truppe gefiel der Mehrzahl gut, zu den Outfits keine großartigen Meldung. Nur diese:

4. Niederlande – Trijntje Oosterhuis: ‚Walk Along‘

Niederlande und ihr furchtbares Cape-Outfit wurde nur noch durch das Lied getoppt.

5. Finnland – Pertti Kurikan Nimipäivät: ‚Aina mun pitää‘

Punkrocker. Das ist bei mir durch. Da braucht es auch keinen Kommentar zum Outfit.

6. Griechenland – Maria Elena Kiriakou: ‚One Last Breath‘

Viel Atem, wenig Stimme.

7. Estland – Elina Born & Stig Rästa: ‚Goodbye To Yesterday‘

Estland war wenig auffällig, weder positiv noch negativ.

8. Mazedonien – Daniel Kajmakoski: ‚Autumn Leaves‘

Der Herr im Trenchcoat und mit einer komischen Krawatte – mehr blieb nicht hängen.

9. Serbien – Bojana Stamenov: ‚Beauty Never Lies‘

Serbien beschäftigte uns dafür umso mehr. Fast allen gefiel der Song, aber nicht unbedingt das Outfit.

10. Ungarn – Boggie: ‚Wars For Nothing‘

Ich verstand das Outfit nicht ganz, warum hängt das bordeauxfarbene Kleid nochmal extra um den Hals? Ein einfacher U-Boot-Ausschnitt wäre schön gewesen.

11. Weißrussland – Maimuna & Uzari: ‚Time‘

Eine Geige, die man fast nie hört, und auch sonst ein unscheinbarer Auftritt.

12. Russland – Polina Gagarina: ‚A Million Voices‘

Endlich wieder ein Kleid, über das es etwas zu sagen gab. Und der Song ist hochfavorisiert.

13. Dänemark – Anti Social Media: ‚The Way You Are‘

Die Band aus Dänemark im Retro-Look gefiel mir gut, kam aber leider nicht ins Finale.

14. Albanien – Elhaida Dani: ‚I’m Alive‘

15. Rumänien – Voltaj: ‚De la capãt‘

Der Sänger der fünfköpfigen, rumänischen Band regte zu Diskussionen an:

16. Georgien – Nina Sublatti: ‚Warrior‘

Für Georgien mußte sicher ein paar Raben sterben und auch die Haarspange am Scheitel fand ihre Freunde. Aber:

Insgesamt waren die Outfits weniger spektakulär als die letzten Jahre (die immer wieder gefürchteten Trickkleider sah man gar nicht), Windmaschine und Nebel kam nur sehr wenig zum Einsatz, die Bühnenshow waren stark reduziert. Im ersten Halbfinale überwogen „Friedenslieder“. Ich hoffe, am kommenden Donnerstag um 21 Uhr gibt es mehr für das Auge und Ohr. Von meinen Favoriten Belgien, Serbien und Dänemark im ersten Halbfinale haben es nur Belgien und Serbien ins Finale geschafft.

Blick in die Welt – Wochenendlektüre KW19

Der Blick in die Welt beschäftigt sich diese Woche ausschließlich mit der „Met Gala 2015“. Jedes Jahr findet diese Benefizveranstaltung im Metropolitan Museum statt. Gesammelt wird unter der Schirmherrschaft von VOGUE-Chefin Anna Wintour das komplette Jahresbudget des Kostüm-Instituts. Zur feierlichen Ausstellungseröffnung von „China – Through the looking Glass“ zeigten sich viele Gäste in „außergewöhnlichen“ Roben. Schaut selbst.

Ein paar positive und negative Highlights:

  • Amal Alamuddin Clooney – ein tolles Kleid von MAISON MARGIELA, oder? (Herr Clooney, mein Georgiiiiiii, wird langsam auch alt.)
  • Ich mag das Kleid von Bea Shaffer sehr – und paßt wunderbar zum Motto des Balls. Auch Georgia May Jagger hält sich daran.
  • Als Frau und Schauspielerin gefällt sie mir sehr und auch das ungewöhnliche Lederkleid ist etwas besonderes: Rose Bryne
  • Der Kopfschmuck sieht ein bißchen aus wie beim herbstlichen Almabtrieb im Allgäu.
  • Diese drei Damen haben eigentlich nichts mehr an. Mehr wäre in allen drei Fällen besser. (Eigentlich paßt Donatella Versace auch noch in die Runde.)
  • Kerry Washington ist sonst immer sehr klassisch und stilvoll unterwegs – aber ihr Outfit ist dieses Mal ein bißchen zu viel. (Und die Kombi Grün-Rosa ist jetzt auch nicht meins.)
  • Sehr unvorteilhaft das Oberteil bei Jennifer Lawrence.
  • Und zu Anne Hathaway fällt mir nicht viel ein, außer langweilig. (Und die Kapuze verstehe ich bei einem Abendkleid schon gleich gar nicht.)

Blick in die Welt – Wochenendlektüre KW14

Red Carpet

Rosenball in Monaco – ohne Charlene, aber mit ein paar Fotos. Lily Allen sang in einer extravaganten Robe von CHANEL auf dem Ball. CHANEL veröffentlichte Fotos von der aufwendigen Herstellung.

Links

  • McDonalds macht in „Mode“.
  • Was für ein Ring, oder? Was für ein Ring!

Ausstellung

Vom 1. April bis 3. August 2015 könnt Ihr im Grand Palais in Paris das Wirken und die Werke von JEAN PAUL GAULTIER bewundern. Nach Montréal, Dallas, San Francisco, Madrid, Rotterdam, Stockholm, Brooklyn, London und Australien macht die Ausstellung einen Stop in Paris. Und … gute Neuigkeiten – sie kommt danach nach München. Ich freue mich schon drauf. Sobald ich Neuigkeiten über Datum und Ort habe, gebe ich natürlich Bescheid.

Grand Palais Eingang

Grand Palais Paris

Blick in die Welt – Wochenendlektüre KW09

Nachdem die Wochenendlektüre letzte Woche von den Oscars geprägt war, gibt es heute wieder eine gemischte Liste, die aber noch ein paar interessante Links zum Event, die im Nachgang veröffentlicht wurden, enthält. Habt viel Spaß beim Lesen!

Red Carpet und Oscar-Nachbetrachtung

Ausstellungen

  • Noch bis 22. März 2015 findet im Japanischen Palais der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Ausstellung „Die Logik des Regens“ statt. Ich zitiere von der Homepage: „Im Depot des Kunstgewerbemuseums in Schloss Pillnitz liegt seit 125 Jahren ein außerhalb der Sammlung nie bekannt gewordener und nie gezeigter Schatz japanischer Handwerkskunst. In 92 Kassetten lagern über 15.000 Färbeschablonen für den Textildruck – Katagami genannt. Damit besitzt Dresden den weltgrößten Bestand an Katagami-Mustern, aus dem nun erstmals eine Auswahl von 140 der in einem langwierigen Verfahren aus der Maulbeerbaumrinde handgeschöpften und in feinster Schneidearbeit gestochenen Blätter ausgestellt wird.“ Diese dienen zum Färben von Samurai-Kimonos.
  • Im GUCCIMuseum in Florenz findet in der Zeit vom 13. März bis 20. September die Ausstellung „The Language of Flowers“ statt und widmet sich dem Thema Blumen in der Kunst und in der Mode.
  • „Fast“ ein Grund nach New York zu fahren – vom 7. Mai bis 18. August 2015 zeigt das Costume Center des Metropolitan Museum of Art „China: Through the Looking Glass“. Dabei werden 130 Couture und Ready-to-Wear-Kleidungsstücke Exponaten aus der chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte gegenüberstellen.

Links

  • Outfit-Fotos aus den letzten Episoden von „Mad Men“ sind veröffentlicht worden.
  • Ein Blick in die 80er, die italienische Mode der 80er, eine Zeit und ein Stil, der mich sehr geprägt hat.
  • Die FAZ berichtet über Polina Semionova, die beste Ballerina der heutigen Zeit. Die Biographie über sie, die kürzlich auf ARTE lief, hatte mich sehr beeindruckt. Welcher Wille, welche Kraft.
  • Viele von Euch benutzen sicher wie ich Touche L’Éclat von YVES SAINT LAURENT. Der Telegraph hat mit YSL Make-up Artist Fred Letailleur ein Video über die Anwendung gedreht.
  • Carine Roitfeld, eine DER Persönlichkeiten im Modezirkus – ehemalige VOGUE Chefredakteurin, inzwischen Herausgeberin ihres eigenen Magazins und Fashion Director für Harper’s Bazaar; über sie gibt es jetzt eine Dokumentation mit dem Titel „Mademoiselle C.“. Hier der Trailer:

Die Roben bei den Oscars 2015

Wer meine nächtlichen Eindrücke nacherleben will, kann das mit den folgenden Bildern und Tweets machen. (Selbst klicken dürft Ihr bei der New York Times oder der VOGUE.) Die Farben Weiß, gebrochenes Weiß, Champagner und Creme beherrschten die Kleiderwahl:

Jamie Chung – begeistert mich gleich zu Anfang in einer Robe von JANINA.

Patricia Arquette kommt gleich hinterher, aber mit der BUNTE stimme ich nicht überein. Haarfarbe, Hautfarbe und das weiße Oberteil finde ich in der Kombi nicht ideal. Das Kleid von ROSETTA GETTY finde ich an sich aber wunderbar.

Hochwasserhosen bei Moderator Neil Patrick Harris:

Ein Kleid von DIOR – als Gesamtbild mit Frisur und Schmuck schlüssig aber nicht meins, der Look von Marion Cotillard. Je länger ich es betrachte, desto schlimmer finde ich es. Allein dieser schwarze Streifen am Popo.

Endlich eine tolle Robe – Felicity Jones in ALEXANDER MCQUEEN:

Rosamund Pike – wunderschönes, rotes Kleid mit einer tollen Taillenbetonung von GIVENCHY. Allein die Schuhe … finde ich nicht so ideal. Kann man darin überhaupt laufen mit diesen zwei Mini-Riemchen?

Juliane Moore in CHANEL – tolles Kleid, tolle Frisur, wunderbare Frau – insgesamt etwas blass?

Kerry Washington – alles richtig gemacht in MIU MIU:

Genauso wie Cate Blanchett – in einem Kleid von MAISON MARGIELA mit einer super-tollen Kette von TIFFANY:

Lupita Nyong’o in einem Kleid von CALVIN KLEIN, bestickt mit 6000 Perlen:

Reese Witherspoon in TOM FORD – fast ein wenig zu einfach:

Jennifer Lopez – was für eine Robe, toll, toll, toll! (Und es ist natürlich ELIE SAAB.)

Aber Nicole Kidman – nein, das paßt doch alles nicht zusammen, Kleid, Gürtel, Tasche, „Frisur“, obwohl LOUIS VUITTON.

Scarlett Johannson in VERSACE – im ersten Moment fand ich es toll. Aber dann kamen immer mehr Ohrschmuck und Frisur nach vorne, die ich eher „männermordend“ empfinde:

Emma Stone auch in meinem Lieblingslabel ELIE SAAB – da kann man einfach nichts falsch machen:

Es würde mich nicht wundern, wenn Keira Knightley barfuß unter dieser Robe von VALENTINO wäre und gleich – trotz ihrer Schwangerschaft – zu hüpfen beginnt, als wäre sie auf einer Blumenwiese. Man könnte auch sagen: Nicht meins.

Das war’s, jetzt beginnt die Show und ich verschwinde ins Bett! In der Früh sehen wir, wer die Oscars gewonnen hat. Schlaft gut!

Meine Pins

  • paul green Hightop-Sneaker

  • UGG Fell-Boots NAVEAH

  • AGL ATTILIO GIUSTI LEOMBRUNI Plateau-Stiefeletten

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