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Mein Schuhregal – und der Rest auf Ebay

So eine Aktion gibt es bei mir wohl nur alle 15 Jahre. Heute morgen packte mich der Rappel und ich mistete die Schuhe aus.

„Eigentlich“ kaufe ich wenig Schuhe. Das liegt vor allem daran, daß ich empfindliche Füsse habe, die auch noch verschieden lang sind. Da passen viele schon grundsätzlich nicht. Und besonders nicht die günstigen, die keine guten Leisten verwenden. Bei Hogan, Tod’s und Unützer liege ich immer richtig. Ich kann darin laufen und stehen – egal ob sie Absatz haben oder nicht. Tod’s und Hogan kaufe ich meist in Italien, wenn möglich direkt in der Fabrik, da ist die Auswahl sehr viel größer als in Deutschland. Und sie haben einen weiteren Vorteil, sie halten sehr, sehr lang, wenn man sie hegt und pflegt. Meine ältesten Unützer-Schuhe im Schrank sind 15 Jahre alt. Und unmodern werden sie auch nicht.

So sammelt sich dann doch etwas über die Jahre, während sich Füße, Beine, Befindlichkeiten und Geschmäcker ändern. Also habe ich heute beherzt durchgegriffen und vier Stapel gemacht:

Abfall, Ebay, Flüchtlinge und Behalten

Das ging überraschend klar, problemlos und ohne Zögern. Die Abfall-Schuhe sind schon in der Tonne, damit ich nicht darüber nachdenken muß. Die Tüte für die Flüchtlinge steht in der Ecke und wartet noch auf die nächste Ausmistaktion bei der Kleidung. Die Schuhe, die bleiben dürfen, stehen im Regal und im Schrank. Auf dem Kleiderschrank, sonst die Verräumecke, liegt außer den Bergschuhen nichts mehr.

Im unteren Bild sind auch einige Schuhe des Mannes dabei.
Insgesamt 30 Paar Schuhe sind mein. Inkl. Haus-, Turn-, Berg-, Badeschuhe. Nun weiß ich das auch.

Und die Schuhe für Ebay sind schon eingestellt. Wenn Ihr also schauen … und vielleicht sogar bieten wollt:

Es war ruhig hier …

… und das hatte auch einen Grund. Ich hatte Ruhe nötig. Etwas gesundheitlich angeschlagen und mit ein paar beruflichen Fragen im gedanklichen Gepäck ging es für zwei Wochen in den Urlaub.

Keine Pressereise, keine Hotelchecks für die Cucina Casalinga, sondern einfach immer die gleiche Ferienwohnung im Herzensort am Meer – in Milano Marittima. Seit über 30 Jahren für mich ein Ruhepunkt. Ankommen, entspannen, essen, baden, spazieren.

Morgens Strand

Viel lesen, stricken … in die Weite sehen. Mir fehlt dieses in den Horizont schauen zuhause sehr. Denn wenn ich das mache, kann ich sinnieren, die Gedanken treiben lassen, Pläne schmieden, Batterien auftanken und wieder Kraft schöpfen.

Eis

Abendspaziergang mit süßem Abschluß

Lektüre und Stricken

Eins von sieben Büchern, die ich während des Urlaubs gelesen habe, und das Strickzeug, das einfach parallel zum Lesen klimpern muß.

Cay Rademacher – Mörderischer Mistral
Margaret Atwood – Der blinde Mörder
Jean-Philippe Blondel – 6 Uhr 41
Donna Leon – Tod zwischen den Zeilen
M.C. Beaton – Agatha Raisin und die Tote im Feld
Pierre Martin – Madame le Commissaire und die späte Rache
Robert Galbraith – Der Ruf des Kuckucks

Ravioli Caminetto

Fischravioli mit Scampi

Tods Outlet

Shopping im TOD’S Geschäft direkt im Werk (Casette d’Ete)

Und jetzt geht es wieder mit frischem Schwung weiter – privat, beruflich … und im Blog.

Ensemble – KW38/2013

Gehröcke mag ich sehr, im Herbst gerne auch aus Loden. Man kann sie gut kombinieren – läßig mit Jeans und Boots, mit schmalem Kostümrock und Pumps sowie Seidentuch oder wie hier zusammengestellt mit Samthose, Mokassins, Schal und Shopper. Für mich ist diese Variante auch absolut business-fähig.

Fundstuecke KW38

  • Der Schal von CODELLO ist aus 90% Wolle und 10% Seide und paßt durch seinen Mulitcolor-Druck nicht nur zu diesem grauen Gehrock. Er wärmt ohne aufzutragen bei einer ordentlichen Größe von 194 cm auf 71 cm. Zu beziehen z.B. über Frankonia für 89,90 €.
  • In diese Handtasche paßt wenigstens das allernötigste für einen Arbeitstag hinein (Größe 42 cm x 48 cm x 8 cm, in vier Farben Schwarz/Marine/Dunkelbraun/Taupe); sie ist von WINDSOR und direkt dort für 399 € zu bestellen.
  • Dazu ein klassischer Mokassin, z.B. von TOD’S – in drei Farben und in den Größen 35 bis 41 zu kaufen.
  • Der Gehrock stammt von LODENFREY und  es gibt ihn von Größe 34 bis 46 direkt bei Lodenfrey für 499 €; ein Stück, das man jahrelang im Schrank hat.
  • Dazu kann man eine Fein-Cordhose, Jeans oder auch eine Samthose, wie hier von BRAX, tragen. Es gibt sie (Schnitt Mary) in sieben Farben und in den Größen 34 bis 48 (auch Kurz- und Langversionen) bei P&C  für 99,95 €.

 (Alle Photos aus den angegebenen Online-Shops.)

Chelsea Boots oder einfach praktische Stiefeletten

Meine ersten Chelsea Boots habe ich in Saint Malo in Frankreich gekauft. Bei einer Geschäftsauflösung ergatterte ich durch Zufall ein Paar von Tod’s zu einem Spottpreis. Schwarz und in Lackleder waren sie der Beginn einer großen Liebe. Das ist über 10 Jahre her.

Seitdem geht es für mich nicht mehr ohne, ohne diese robusten Stiefeletten für den Winter und zu Hosen. Sie passen zu Hosenanzügen und zu Jeans, und wenn das Wetter nicht mitspielt, auch mal zu schmalen, längeren Röcken. Selbst bei Schneematsch kann man damit jeden beruflichen Termin absolvieren und dorthin auch mal durch einige Zentimeter Schnee stapfen.

Diese Schuhe gibt es seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, als sie J. S. Hall erfand. Er war Schuhmacher von Queen Victoria, die die Schuhe der Legende nach auch gerne trug. Berühmt wurden die Chelsea Boots als „Beatle Boots“ – die Beatles trugen eine sehr spitze Variante mit höherem Absatz.

Ich habe ja nicht gerade graziele Knöchel und zudem einen hohen Rist – und trotzdem habe ich bei diesen Stiefeletten nie ein Problem. Momentan besitze ich ein braunes und ein schwarzes Paar von Pollini. Aber entweder dieses oder nächstes Jahr werde ich wohl das braune Paar ersetzen müssen.

Chelsea Boots

Solltet Ihr auch auf der Suche sein, hier ein paar Alternativen:

  • BOSS – Boothie „Selma“ in Schwarz und Dunkelgrau im Online-Shop von BOSS für 299 Euro erhältlich (Größe 36 – 42).
  • UNÜTZER bietet die klassische Variante in schwarzem, braunen oder dunkelgrünen Lackleder an, erhältlich bei Unger für 429 Euro in den Größen 35 – 42. Außerdem ist eine „wildere“ Variante mit gestepptem Schaft in schwarzem Glattleder erhältlich für 599 Euro.
  • Die klassischen Boots von TOD’S gibt es dieses Jahr in schwarzem Wildleder, in braunem Wilder und in Schwarz-Lack, für 395 Euro in den Größen 35 bis 40,5.
  • Der BLUNDSTONE Style 500 ist die robuste und wasserdichte, australische Version des Chelsea-Boot – in Deutschland erhältlich in den Farben Hell- und Dunkelbraun sowie Schwarz für 135 Euro in den Größen 37 – 47.
  • Der Reißverschluß hinten gibt den Boots PENTHEA von BOSS ORANGE eine besondere Note. Erhältlich zum Online bei Breuninger für 199,95 Euro in den Farben Schwarz und Petrol.
  • Die Chelsea-Boots vom Luxuslabel BURBERRY sind mit Metall-Nieten verziert. Das muß man mögen. 🙂 Aber ein Hingucker sind sie allemal. In den Größen 36 bis 41 für 750 Euro bei Breuninger.
  • Auch SALVATORE FERRAGAMO hat einen Bootie im Programm in den Größen 36 – 40 für 525 Euro, hier würde ich aber sofort nach dem Kauf eine Gummisohle aufziehen lassen. Für deutsches Herbst- und Winterwetter ist die Ledersohle nicht geeignet.
  • Wer in Amerika bestellen kann und möchte – für US$189 gibts bei TALBOTS diese Taylor Ankle Boots.
  • Ob ich jetzt die Chelsea-Boots von ALEXANDER WANG mit dem wie bei einem fällenden Baustamm ausgesägten Keil haben muß? Es gibt sie auf jeden Fall in den Größen 35 bis 41 in Schwarz für 660 Euro.
  • Bei Proidee findet sich ein Chelsea-Boot von FRATELLI BORGIOLI mit Lyra-Muster in Braun und schwarz (Größe 36 – 42) für 329 Euro.

(Alle Photos aus den Online-Shops der betreffenden Produkte.)

Meine Pins

  • paul green Hightop-Sneaker

  • UGG Fell-Boots NAVEAH

  • AGL ATTILIO GIUSTI LEOMBRUNI Plateau-Stiefeletten

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